Cover of Aphorismen Zur Lebensweisheit

Aphorismen Zur Lebensweisheit

Auhtor: Arthur Schopenhauer

Language: german
Published: 1850

Genres:

non-fiction,  philosophy
Downloads: 454
eBook size: 522Kb

Review by C. F. Hill, October 2008


Rating: (***)
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Summary of the Book 'Aphorismen Zur Lebensweisheit':

Die Arbeiten die Schopenhauer eigentlich erst nher in der ffentlichkeit bekanntmachten waren die kleinen philosophischen Schriften denen er den Titel Parerga und Paralipomena gab. Die bei weitem bedeutendste Abhandlung ja man knnte wohl sagen den eigentlichen Kernpunkt dieser Schriften bildet die jener eng zusammengehrigen 6 Kapitel die er selbst Aphorismen zur Lebensweisheit nennt.Das Ringen seines inneren mit seinem ueren Leben aus dem ihm nie eine ausgleichende Anpassung an Menschen wurde bereitete ihm Leiden aus welchen er seine Aphorismen gleichsam als Erklrung seines Selbst schuf. Sie umfassen als Lebensweisheit alle seine Erkenntnis der Ursachen durch welche die Menschheit sich das Leben erschwert oder durch welche es ihr ohne eigenes Verschulden erschwert wird. Aus den Aphorismen zur Lebensweisheit sollen kommende Geschlechter die Belehrung schpfen glckreicher zu leben.

Excerpts from the Book 'Aphorismen Zur Lebensweisheit':


... Lebensweisheit<< nennt. Vom Jahre 1844-1850 hatte er an diesen Abhandlungen geschrieben deren gedankliche Vorbereitungen sich durch viele Jahrzehnte ...
... uber die Dinge erregen die Menschen. Uberhaupt aber beruhen 9/10 unseres Gluckes allein auf der Gesundheit. Mit ihr wird alles eine Quelle des ...
... und suchen einander Gulden abzunehmen. O, klagliches Geschlecht! Um indessen auch hier nicht ungerecht zu sein, will ich den Gedanken nicht unterdrucken, ...
... in seiner Musse zu liegen, und Diogenes Laertius berichtet, Sokrates habe die Musse als den schonsten Besitz gepriesen. Dem entspricht auch, dass Aristoteles das ...
... 4 Von dem, was einer vorstellt Dieses, also unser Dasein in der Meinung anderer, wird, infolge einer besonderen Schwache unserer Natur, durchgangig viel ...
... Gefuhls fur Ehre und Schande, wie auch des hohen Wertes, welcher ersterer zuerkannt wird, liegt in folgendem. Der Mensch fur sich allein vermag ...
... hatte, ihn verklagen?<< - Als ein andermal jemand zu ihm sagte: >>schimpft und schmaht dich denn jener nicht?<< war seine Antwort: >>nein: denn was ...
... und infolge hiervon wurden die vorzuglichsten Menschen doch schon einen Grund weniger haben, als jetzt, sich von der Gesellschaft zuruckzuziehn. Eine ...
... und echten Ruhme, zu verstehen: denn es gibt allerdings auch mancherlei ephemeren Ruhm. - Die Ehre, nun ferner, betrifft bloss solche Eigenschaften, ...
... Dem nun aber gemass wird sein Verdienst von allen denen geschatzt werden konnen, welchen die Data bekannt sind, also von einem grossen Teile des menschlichen ...
... allererst das wahre Gluck bringen sollen, inzwischen aber die Gegenwart unbeachtet und ungenossen vorbeiziehen lassen, sind, trotz ihrer altklugen ...
... Abrupte, Fragmentarische, gleichsam Kleingehackte seiner Konversation zeugt. Dies ist um so mehr der Fall je grosser die aussre Unruhe, die Menge der ...
... verhalten. Dies wird ihn vor zu genauer Beruhrung mit der Gesellschaft, und dadurch vor jeder Besudlung, oder gar Verletzung schutzen. Man kann ...
... - Freilich ist zu dieser Lenkung und Ablenkung unserer selbst, wie zu so viel anderem, Selbstzwang erfordert: zu diesem aber sollte uns die Uberlegung ...
... des Denkens ganz eingenommen hat: sie suchen sich durch klappern ihrer Existenz bewusst zu werden wenn namlich kein Cigarro bei der Hand ist, der eben ...
... er, vorkommendenfalls, ganz dasselbe, oder das vollig Analoge, wieder tun, auch wenn er uns jetzt das Gegenteil hoch und aufrichtig beteuert. ...
... immer sehr beschrankt ist, indem wir unsere Entschlusse nicht schon von weitem vorhersagen und noch weniger die Begebenheiten voraussehen konnen, ...
... Verlauf lasst, nach welchem sie von selbst verschwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Verlangt man aber sogleich und jetzt, nur gerade jetzt, ...
... Dinge samt und sonders: das Leben, welches in der Jugend als fest und stabil vor uns stand, zeigt sich uns jetzt als die rasche Flucht ephemerer ...
... Geringe, nach dem Massstab der Welt, sind fur nicht mehr unterschieden. Dies gibt dem Alten eine besondere Gemutsruhe, in welcher er lachelnd auf ...